Silvia Schwaiger
Qualität und Quantität:
MinistrantInnenarbeit auf Dekanatsebene
Sie steht im Dekanat Pasing auf zwei Säulen: Die Gemeinschaft der Oberministrant/innen und das Durchführen von Aktionen für alle Minis im Dekanat, z.B. eine „Invasion von Minis bei einem Patrozinium“ oder aber ein Dekanatsminitag.
Die monatlichen Treffen der Oberminis heißen „OMi-Stammtisch“ und sind zur einen Hälfte der Planung, zur anderen Hälfte der reinen Freude gewidmet.
An beiden Säulen der MinistrantInnenarbeit wurde in den letzten vier Wochen gearbeitet:
Die Gemeinschaft der Oberminis:
Anfang Mai fuhren Oberminis aus 5 Pfarreien mit mir nach Marwang an den Chiemsee. Eine wirklich reichhaltige Jahresplanung war straff vorbereitet worden und brachte Termine, Vorbereitungsgruppen und Ideen für neue Angebote hervor. (Vielleicht gibt es einen Lagerfeuerabend für Minis?) Geplant wurden nicht nur Aktionen für alle Minis, sondern auch die Termine der regelmäßigen „OMi-Stammtische“, ein gemeinsamer Wiesn-Besuch oder Faschingsfeiern im Dekanat. Und wir hatten eine schöne (freie) Zeit miteinander, z.B. im Freibad am Tüttensee.
Die Jahrseplanung wird derzeit getragen von den Oberminis aus St. Konrad, St. Michael, St. Markus und St. Sebastian . Auch Oberminis aus St. Hildegard, St.Lukas und St. Leonhard gehören zum festen Kreis. Weitere Oberminis sind jederzeit herzlich willkommen.
Aktionen für alle Minis:

Am Samstag, 13.Juni 2009, hat bei traumhaftem Wetter der Dekanats-Minitag statt gefunden. Uns war klar, dass der Termin in den Ferien wohl eine geringe Teilnehmerzahl zur Folge haben wird. Wir konnten ihn aus organisatorischen Gründen aber nicht verschieben.
Wirklich erstaunlich war, dass neben dem 5-köpfigen Vorbereitungsteam noch weitere 6 Helfer nach St. Leonhard kamen, die alle samt fröhlich und hoch motiviert waren. Da machte es auch nichts aus, dass gerade mal 5 junge Minis als Teilnehmer/innen angemeldet waren.
Den Samstagnachmittag haben wir in 4 Abschnitte unterteilt. Kennenlernspiele, eine Kuchenstärkung, Thematisches zu Johannes und ein Wortgottesdienst, der von Hr. Pfr. Thomas Tauchert (St. Sebastian) gehalten wurde.
Die thematische Auseinadersetzung mit Johannes dem Täufer, dessen Festtag wir eine Woche später begehen, geschah z.B. so:
Ein zentraler Satz, der Johannes dem Täufer zuzuordnen ist, lautet: „Ich bin es nicht wert ihm (gem. ist Jesus) die Schuhe aufzuschnüren“. Wo steht das in der Bibel? Wer findet diese Stelle zuerst? Dann die „Praxisübung“: In einem Staffellauf musste ein Schuh mit 16 Löchern mit einem Schuhband bestückt werden, um ihn dann wieder Loch für Loch davon zu befreienm. Mit diesem und ähnlichen Spielen war der thematische Teil äußerst unterhaltsam.
Der Gottesdienst vertiefte unseren Blick auf Johannes mehr zum alltäglichen hin: „Wo werde ich komisch angesehen, weil ich z.B. anders gekleidet bin, als alle anderen?“ (Wenngleich bei uns keiner Gewänder aus Kamelhaar trägt…)
Trotz der wirklich geringen Teilnehmerzahl war die Stimmung außerordentlich gut und der Tag hat denen, die dabei waren, egal ob groß oder klein, sehr viel Freude und Tiefgang bereitet.
Ein schönes Beispiel dafür, dass Qualität mehr zählt, als Quantität.
Wenn zum nächsten Dekanatsminitag wieder mehr TeilnehmerInnen kommen, freuen wir uns aber dennoch.
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